Haltung

Anfänglich sind sie meist etwas Scheu, ist das neue jedoch begutachtet, lebt er seine Vielfalt aus. Sie sind verspielt, talentiert und sehr intelligent. Jedoch können sie auch sensibel sein.

Der Lebensraum der Graupapageien sollte mit einer Luftfeuchtigkeit von nicht unter 60% gehalten werden. Zu trockne Luft schadet ihren Atemwegen, ebenso schaden Zugluft und Nikotin dem Vogel.

Der Schweizer Tierschutz empfiehlt für 2 Graupapageien eine Volieregrösse von 3m x 2m und einer Höhe von 2,3m. Optimal wäre dazu noch eine zusätzliche Aussenvoliere. Gesetzliche Mindestanforderung einer Voliere findet man bei der Tierschutzverordnung auf der Website Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV).

Ein täglicher Freiflug in der Wohnung sollte immer unter Aufsicht stattfinden. Es gibt sehr viele Gefahren, die der Vogel nicht wahrnimmt. Wie unter anderem giftige Pflanzen, scharfe Gegenstände, Fensterscheiben, Stromkabel, Duftsteine, usw.

Wer sich für Graupapageien interessiert, sollte sich die Anschaffung gut überlegen. Der Wunsch nach einem sprechenden und zahmen Papagei rechtfertigt aber keineswegs eine Einzelhaltung. Man sollte sie immer mindestens Paarweise halten.

Nebenbei sollte auch immer eine abwechslungsreiche Beschäftigung dargeboten werden. Mangel an Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten können bei sensiblen Vögel schon mal zu psychischen Störungen führen.

Auch spielt die Ernährung eine grosse Rolle. Bücher können da ein guter Leitfaden sein, jedoch sollte man ein gutes Fachbuch nicht als Gebrauchsanweisung ansehen. Auch Fachleute können zu einem Problem unterschiedlicher Meinung sein.