Ich lege sehr viel Wert auf die Lebensqualität und die Natürlichkeit meiner Graupapageien. Als ich mit der Zucht begann, wollte ich nur das Beste für meine Papageien. Für mich war klar, kein Eingreifen in die Natur, wie etwa die Regenzeiten nachahmen oder Nisthilfen beilegen, usw. Ich lasse meine Zuchtpaare ihren Rhythmus selber bestimmen. Bis anhin hat diese Methode sehr gut geklappt.
Ich habe im Jahr zwischen 2-4 Junge Papageien die ich aufziehen darf. In den ersten Wochen lasse ich die Eltern ihren Nachwuchs selber füttern, damit auch das Sozialverhalten weitergegeben wird. Danach werden die Jungen von mir in einem Brutkasten in der Babystation weiter aufgezogen.
Sobald die Jungvögel ihr erstes Federkleid entwickelt haben, dürfen sie dann auch in die Voliere wechseln. Wo die Jungen dann auch schon bald von dem Brei, der mit Spritzen verabreicht wird, entwöhnt werden. Sie bekommen Hirse, Gemüse, Früchte und von Tag zu Tag lernen sie dann auch Körner zu fressen.
Früh versuchen sie dann auch schon die Gitter hochzuklettern.
Und dann geht es auch nicht mehr lange, beabsichtigen sie schon die ersten Flugübungen.
Bis sie dann aber zum neuen Halter kommen geht es noch eine Zeit. Zuerst müssen sie noch einen Tierarztbesuch auf sich nehmen. Dort werden sie untersucht, gechipt und endoskopiert. Nach diesem Eingriff bleiben die Jungvögel noch zwei bis drei Tage bei mir zur Beobachtung. Danach sind sie bereit für den neuen Halter.